Joggen anfangen mit dem Gewohnheitsjogger-Plan

Dein guter Vorsatz bleibt für immer eine Idee. Es sei denn, du hast einen Plan, der dich zum Gewohnheitsjogger macht. Willst du mit einem Plan joggen anfangen, der auch in chaotischen Wochen umsetzbar ist und zuverlässig Ergebnisse schafft?

Dann ist deine Google-Suche beendet.

Klassische Trainingspläne für Laufanfänger passen nur mit Gewalt in deinen Alltag und machen Joggen kompliziert. Sie haben den falschen Fokus und keine Ahnung von Gewohnheitsaufbau.

Der Gewohnheitsjogger-Plan ist anders.

  • Er ist effektiv und frei von nutzlosen Details, er verwandelt Joggen in eine einfache Sache
  • Außerdem macht er Joggen innerhalb weniger Wochen zu deiner Gewohnheit und wenn du willst, bleibst du für Jahrzehnte dran
  • Der Gewohnheitsjogger-Plan ist in deinem Alltag – trotz Stress und Zeitmangel – immer umsetzbar, egal wie motiviert du dich fühlst

Deswegen ist er der perfekte Plan für Laufanfänger, für die Sport nur eine Priorität unter vielen ist. Du musst kein ambitionierter Hobby-Sportler werden. Stattdessen kannst du Joggen einfach zur Gewohnheit machen und fit werden.

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Du kannst dich nicht darauf verlassen, dass du immer motiviert bist und viel Willenskraft hast. Aber du kannst dich auf den Gewohnheitsjogger-Plan verlassen. Mit ihm erreichst du ohne Quälerei deine sportlichen Ziele.

Wie viel und nach welcher Trainingsmethode sollte ich joggen? Wie finde ich eine Laufstrecke, die Joggen leichter macht? Und wie kann ich meine neue Gewohnheit vor Prokrastination schützen?

Als Laufanfänger brauchst du eindeutige Antworten auf Fragen, die über deinen Erfolg entscheiden. Der Gewohnheitsjogger-Plan gibt dir die Klarheit, die du brauchst. Lese diesen Artikel, um dich von dem Aufbau des Plans zu überzeugen.

4 Gründe warum der Gewohnheitsjogger-Plan dich weiter bringt, als jeder Trainingsplan

joggen anfangen plan: Klassische Trainingspläne vergiften deinen Laufstart

Ein guter Vorsatz ohne Plan, ist nicht mehr als eine Idee. Ein Plan gibt Klarheit und verwandelt abstrakte Ziele, in konkrete Schritte für den Alltag.

Aber die meisten Trainingspläne, die du auf Laufblogs findest, schießen weit über dieses Ziel hinaus. Sie können Gift für deinen Laufstart sein und dafür sorgen, dass Joggen bitter schmeckt.

Sie sind nicht für die Veränderung gemacht, vor der du als Laufanfänger stehst. Sie machen Joggen nicht zur Gewohnheit. Der falsche Trainingsplan sorgt sogar dafür, dass dein Einstieg ins Joggen bitter schmeckt.

Hier sind 4 Gründe, warum du besser ohne einen klassischen Laufanfänger-Trainingsplan mit dem Joggen anfangen solltest und warum der Gewohnheitsjogger-Plan genau der richtige Plan für deine Ziele ist.

Laufanfänger-Trainingspläne vernebeln deinen Fokus

Für jedes Trainingsziel gibt es scheinbar den passendem Laufanfänger-Trainigsplan.

5 km in 25 Minuten.
30 Minuten am Stück.
In 10 Wochen zum ersten Halbmarathon.

Aber kratzt das nicht alles nur an der Oberfläche? Sitzt die Veränderung, die du dir wünschst, nicht viel tiefer?

Wenn du Fitness und Gesundheit willst, willst du Joggen in eine Gewohnheit verwandeln. Denn damit wird Dranbleiben selbstverständlich. Und dann kannst du dir alle möglichen sportlichen Ziele setzen und erreichen.

Gewohnheitsaufbau ist dein grundlegendes Ziel. Und darauf sollte dein Plan fokussiert sein.

Die meisten Laufanfänger-Trainingspläne vernebeln deinen Fokus, indem sie dir die falschen Ziele präsentieren.

Der Gewohnheitsjogger-Plan lenkt deinen Fokus von Anfang an auf das, was bei deinem Einstieg ins Joggen wirklich entscheidend ist: Den Aufbau deiner neuen Gewohnheit, das Fundament für deinen Erfolg als Läufer.

Laufanfänger-Trainingspläne holen dich nicht ab

Laufanfänger-Trainingspläne wollen dich von A nach B bringen. Aber sie haben keine Ahnung wo A ist.

Jeder Laufanfänger hat einen anderen Fitnesslevel. Die einen können direkt zwanzig Minuten am Stück joggen, die anderen brauchen nach fünf Minuten eine Gehpause.

Die meisten Trainingspläne für Laufanfänger setzen einen ganz bestimmten Fitnesslevel vorraus.

Sie holen dich nicht da ab, wo du stehst. Und das führt zu Unter- oder Überforderung im Training. Letztendlich führt das zu Quälerei oder Langeweile.

Du brauchst einen Plan, der dir hilft Spaß am Joggen zu finden. Dafür ist es wichtig, dass er von Anfang an umsetzbar ist und gleichzeitig mit deinem Fitnesslevel wächst.

Das Gewohnheitsjogger-Trainingsziel ist ein Mindestziel, dass du auch mit wenig Ausdauer immer umsetzen kannst. Wenn deine Ausdauer wächst, kannst du dieses Mindestziel jederzeit übertreffen. Und genauso ist es gedacht.

Solltest du dann aber wieder in eine chaotische Woche voller Aufgaben kommen oder aus sonstigen Gründen weniger Joggen können, fällst du einfach wieder auf dieses leichte Mindestziel zurück.

Egal was kommt, du kannst immer dranbleiben. Und gleichzeitig die Intensität deines Trainings erhöhen.

Dieser Ansatz sorgt dafür, dass Joggen deine Gewohnheit wird und Ergebnisse bringt, ohne dass du dich durchbeißen musst oder dich langweilst.

Der Gewohnheitsjogger-Plan ist mit jedem Fitnesslevel kompatibel. Du wirst genau da abgeholt wo du gerade stehst. Und dann wirst du ans Ziel gebracht.

Laufanfänger-Trainingspläne machen Joggen kompliziert

Dienstag 2 mal 9 Minuten joggen. Dazwischen jeweils 2 Minuten gehen. Donnerstag 7 mal 3 Minuten joggen. Dazwischen jeweils 3 Minuten gehen. Samstag im Intervall und dann 70 % deiner maximalen Herzfrequenz.

Macht es wirklich einen Unterschied, ob du zweimal neun oder sieben mal drei Minuten joggen gehst? Ist es wirklich wichtig für deinen Einstieg ins Joggen?

Wenn du in willkürlich gewählten Minuten-, Strecken- oder Pulsvorgaben einen Sinn siehst, hol dir so einen Trainingsplan. Ich glaube allerdings nicht, dass du dir damit einen Gefallen tust.

Denn dann bist du beim Joggen nur noch damit beschäftigt, auf deinen Intervall-Timer oder deine Pulsuhr zu gucken.

Diese Veränderung ist eine Herausforderung. Warum willst du es dir noch schwerer machen, indem du Joggen zu einer komplizierten Sache machst?

Der Gewohnheitsjogger-Plan macht Joggen zu einer einfachen Gewohnheit, die Spaß macht.

Laufanfänger-Trainingspläne sind unflexibel

joggen anfangen plan: Klassische Trainingspläne sind wie Sofas . Sie passen nur mit Gewalt durch die Tür.

Ich hasse Umziehen. Bist du auch schonmal an einem Sofa verzweifelt, dass du nur mit Gewalt in deine Wohnung kriegst?

Die meisten Trainingspläne sind wie sperrige Sofas. Du kriegst sie nur mit Gewalt in deinen Alltag.

Solche Trainingspläne zeigen dir, wie eine perfekte Trainingswoche aussehen soll. Aber der Alltag ist nicht perfekt.

Manche Wochen sind chaotisch. Manchmal ist die Zeit knapp. Spontane Verabredungen. Erkältungen. Planänderungen.

Wenn du einen Laufanfänger-Trainingsplan ohne Flexibilität hast, musst du deinen kompletten Alltag umkrempeln. Du musst dich verbiegen und Wände abreißen. Deine Prioritäten müssen verschoben werden.

Willst du das?

Wenn du bist wie die meisten von uns, dann ist Joggen für dich nur eine Priorität unter vielen. Du willst einen Plan der gut zu dir passt und sich einfach in deinen Alltag integrieren lässt.

Der Gewohnheitsjogger-Plan ist trotz Stress und Zeitmangel umsetzbar. Er ist flexibel und passt zu deinen Prioritäten. Er ist so flexibel, dass er auch ohne Gewalt durch deine Haustür passt.

Joggen anfangen mit dem Gewohnheitsjogger-Plan (Aufbau des Plans)

Als Laufanfänger beschäftigen dich fünf Fragen:

Wie viel soll ich bei meinem Laufeinstieg joggen? (Komponente 1)
Wie genau soll ich trainieren? (Komponente 2)
Wann soll ich Joggen? (Komponente 3)
Wo soll ich joggen? (Komponente 4)
Wie schütze ich meine neue Gewohnheit vor dem inneren Schweinehund? (Komponente 5)

Auf diese essentiellen Fragen geben dir die 5 Komponenten des Gewohnheitsjogger-Plans Antworten. Das Gesamtpaket macht dich zu einem Gewohnheitsjogger mit Klarheit.

Komponente 1: Das Trainingsziel

Das Trainingsziel des Plans ist wirklich einfach und immer umsetzbar. Tatsächlich wirst du in den meisten Wochen deines neuen Läuferlebens denken: „Das kann ich locker übertreffen!“. Und genauso soll es sein.

Hier ist das Trainingsziel:

Laufe jede Woche (mindestens) zweimal für 10 Minuten (oder länger).

Dieses Ziel versteht sich als Mindestziel. Wenn dein Fitnesslevel wächst, kannst du das immer übertreffen, wenn du willst.

Was allerdings nicht heißen soll, dass du dir durch die Hintertür ein neues Ziel setzt. Es ist wichtig, dass du dein Ziel als erreicht siehst, wenn du zweimal für 10 Minuten joggen warst.

Denkst du damit erreichst du nichts?

Die Mehr-Bringt-Mehr-Strategie

Uns wurde beigebracht, dass mehr tun mehr bringt. Das stimmt nicht.

In vielen Situationen ist die Mehr-Bringt-Mehr-Strategie keine schlechte Idee. Sie bringt dich oft weiter.

Aber nicht hier.

Nicht wenn du Joggen zu deiner Gewohnheit machen willst.

Im Gegenteil. Wenn du dir viel vornimmst, führt dich das in die gleiche Abwärtsspirale, in der so viele Laufanfänger feststecken.

Die Laufanfänger-Abwärtspirale

Viele Laufanfänger setzen sich hohe Trainingsziele. Sie nehmen sich vor dreimal oder öfter Joggen zu gehen. Sie haben keinen echten Plan. Ihr Plan ist Durchbeißen.

Sie verlassen sich auf ihre Willenskraft.

Aber dann kommt ihnen das Leben in die Quere. Und dann ist auch keine Willenskraft mehr da, um ihre zu hoch gesetzten Ziele zu erreichen.

Übrig bleiben Schuldgefühle und Frust.

Das ist das Ergebnis, wenn Laufanfänger mit einem Plan joggen anfangen, der nicht auf Gewohnheitsaufbau fokussiert ist.

Lächerlich Einfach macht Joggen zur Gewohnheit

Das Gewohnheitsjogger-Trainingsziel kannst du ohne viel Willenskraft und Motivation immer erreichen. Und deswegen landest du auch nicht in der Laufanfänger-Abwärtsspirale.

Das Geheimrezept für neue Gewohnheiten sind lächerlich einfache Ziele. Das sage nicht ich, sondern renommierte Wissenschaftler aus der ganzen Welt.

Dr. Brian Jeffrey Fogg ist Wissenschaftler am Stanford Behaviour Design Lab und Autor von “Tiny Habits – The Small Changes That Change Everything”. Er erforscht seit über 20 Jahren wie Gewohnheiten funktionieren und hat mehr als 40.000 Menschen gecoacht. In seinem Weltbestseller erklärt er, wie wir effektiv Gewohnheiten aufbauen können.

Die Idee ist, dass wir unsere Ziele so klein wählen, dass wir sie auch mit wenig Motivation immer umsetzen können. Denn wenn wir unsere neuen Gewohnheiten lächerlich einfach gestalten, gibt es für uns keinen Grund mehr zu prokrastinieren.

Der Effekt des Gewohnheitsjogger-Trainingsziels

Mit dem lächerlich einfachen Trainingsziel des Gewohnheitsjogger-Plans, kannst du immer wieder mit dem Joggen starten. Und genau so machst du aus dem Joggen deine neue Gewohnheit.

Wenn du dich fünf Wochen lang an den Gewohnheitsjogger-Plan gehalten hast, bist du mehr als zehnmal Joggen gewesen. Von Außen sieht es so aus als wäre nichts passiert. Aber ich verspreche dir, dass sich etwas in dir verändert.

Mit jeder Situation, in der du dich entschlossen hast joggen zu gehen, ist dir die Entscheidung ein bisschen leichter gefallen. Jede Woche, in der du dein Trainingsziel erreichst, gibt dir mehr Selbstbewusstsein und Kontrolle.

Durch die Wiederholung verwandelst du deinen guten Vorsatz vom Joggen in eine Gewohnheit.

Nach ein paar Wochen hast du das Gefühl deine Laufschuhe ziehen sich von selbst an. Es dauert nicht lange, dann ist Joggen ein ganz normaler Teil deines Lebens. Und so kann es Jahrzehnte weitergehen.

Du brauchst dir also nicht mehr vornehmen. Wenn du dein Trainingsziel übertreffen willst, dann tu das. In allen anderen Wochen gehst du einfach zweimal Joggen und bist glücklich. So erreichst du deine Ziele.

Komponente 2: Die Trainingsmethode

Wenn es um die optimale Trainingsmethode geht kommen Lauftrainer nicht aus dem Erklären raus. Sie wissen Alles über Lauftechnik, Anatomie und Fettstoffwechsel. Leider haben sie keine Ahnung von Veränderung und Gewohnheiten.

Die meisten Laufanfänger sind damit beschäftigt Trainingsregeln umzusetzen. Sie gucken auf ihre Pulsuhren und versuchen sich an Intervalle, Pulsvorgaben und Geschwindigkeiten zu halten.

Was bringen dir detaillierte Anleitungen, wenn Joggen keinen Spaß macht? Was bringt dir die optimalste Trainingsmethode, wenn Joggen nicht deine Gewohnheit wird?

Die beste Trainingsmethode für Laufanfänger ist die, die Dranbleiben leicht macht.

Joggen anfangen mit der des Gewohnheitsjogger-Trainingsmethode

Das ist die Trainingsmethode, die dir hilft zum Gewohnheitsjogger zu werden.

Laufen ohne Schnaufen: Jogge so langsam, dass du dich gut unterhalten könntest und dich subjektiv unterfordert fühlst.

Klar kannst du deinen Puls und deine Geschwindigkeit messen, wenn dich das motiviert. Wenn du Spaß an Gadgets hast, dann kauf dir eine Pulsuhr oder einen Intervall-Timer. Aber um Joggen zur Gewohnheit zu machen und fit zu werden, brauchst du das nicht.

Was allerdings wichtig ist, ist das du von Anfang an ein Gespür dafür entwickelst, welche Laufgeschwindigkeit sich für dich gut anfühlt. Und genau dafür ist Laufen ohne Schnaufen, die perfekte Trainingsmethode.

Jogge so langsam, dass es dir komisch vorkommt

Ein typischer Fehler von Laufanfängern ist, dass sie zu schnell joggen. Sie quälen sich ab und wundern sich dann, dass es ihnen keinen Spaß macht.

Langsam kann heißen, dass du nicht schneller bist als du normalerweise gehst. Es kommt dir komisch vor, aber das ist am Anfang vollkommen ok.

Selbst wenn du nicht schneller joggst als ein Spaziergänger, Joggen ist trotzdem eine Belastung für deinen Körper.

Der Unterschied des Joggens gegenüber dem Gehen liegt nämlich nicht darin, dass du schneller bist, sondern darin, dass es einen kurzen Moment gibt, in dem beide Füße keinen Bodenkontakt haben. Auch bei gleicher Geschwindigkeit ist das eine ungewohnte Belastung. Deswegen treibt auch sehr langsames Joggen deinen Puls nach oben.

Jogge so langsam, dass du dich gut unterhalten könntest und nicht Schnaufen musst. Jogge so langsam, dass es dir komisch vorkommt und dich subjektiv unterfordert.

Mache Geh-Pausen, wenn du schnaufst

Wenn du nicht mehr kannst oder keine Lust mehr hast, wechselst du einfach ins normale Gehen. Solange bis du wieder mit dem Joggen starten willst.

Egal wie langsam du bist, dieser Wechsel und diese ungewohnte Art der Belastung bringt deinen Kreislauf in Schwung. Und das macht den Trainingseffekt. So erreichst du deine Ziele.

Komponente 3: Deine Trainingszeiten

Je konkreter du deine Trainingszeiten planst umso besser. Du willst dich nicht fragen, ob du heute Joggen gehen sollst oder es doch lieber morgen machst.

Am leichtesten machst du es dir, wenn du dir zweit Tage deiner Woche aussuchst und diese Trainingszeiten auf dem Gewohnheitsjogger-Plan einträgst. Also z.B. Mittwoch Morgens und Sonntag Nachmittag.

Frage dich einfach, welche Tage einer typischen Woche sich am besten zum Joggen eignen? Wo passt deine neue Gewohnheit am besten in deinen Alltag?

Jede Woche ist anders. Diese zwei Trainingszeiten auf deinem Gewohnheitsjogger-Plan sind kein Gesetz, sondern eine grobe Planung. Wenn es Mittwochs Morgens nicht passt, dann gehst du abends trainieren. Trotzdem ist es gut, schon eine grobe Idee zu haben.

Trage dir Regelmäßig Termine ein

Zusätzlich macht es sinn, wenn du dein Training jede Woche konkreter planst, indem du am Wochenende zwei konkretere Termine in deinen Kalender einträgst, die zu der kommenden Woche passen.

Komponente 4: Deine Laufstrecke

Deine Laufstrecke kann ein Motivations-Killer sein.

Wenn du jede Woche im Stau stehst, um deine Laufstrecke zu erreichen und du während deines Trainings an stinkenden Mülltonnen vorbeilaufen musst, wirst du schon bald keinen Bock mehr aufs Joggen haben.

Hier sind 3 nach Priorität sortierte Kriterien zur Auswahl einer Laufstrecke, die dir das Joggen anfangen leichter macht.

 

Kriterium 1: Entfernung 

joggen anfangen plan: Such dir eine Laufstrecke bei der du nicht im Stau stehst.

Ich würde ja gerne trainieren, aber ich hab keine Lust im Stau zu stehen.

Egal wie Motiviert du dich fühlst. Wenn deine Laufstrecke zu weit entfernt ist, ist es garantiert, dass dein Laufstart misslingt.

Such dir eine Laufstrecke, die du gut erreichen kannst. Am besten ohne Auto.

Je näher deine Laufstrecke ist, umso leichter wird dir das Joggen fallen.

Ideal ist es, wenn deine Laufstrecke direkt vor der Haustüre anfängt oder entlang deines Arbeitswegs liegt. Sodass für dich im Prinzip kein zusätzlicher Aufwand entsteht, wenn du Joggen gehst.

Kriterium 2: Flachheit

Willst du Joggen oder Bergsteigen?

Such dir, wenn möglich eine Laufstrecke mit wenigen Höhenmetern aus. Dann fällt es dir leichter die Trainingsintensität durch deine Geschwindigkeit zu regulieren. Viele Steigungen machen es dir schwer ohne Schnaufen zu laufen.

Kriterium 3: Attraktivität

Alles was deine Laufstrecke attraktiver macht, macht auch das Joggen attraktiver.

Gibt es einen schönen See, einen einsamen Wald oder einen besonders schönen Park in deiner direkten Nähe mit wenig Steigungen? Dann hast du eine Laufstrecke gefunden, die ein Motivations-Booster ist. 

Was soll ich tun, wenn ich keine perfekte Laufstrecke finde?

Sollte es in deiner Nähe keine Laufstrecke geben, die alle Kriterien kombiniert, kannst du Folgendes tun.

Suche dir zwei Laufstrecken raus. Eine die besonders nah ist. Die fängt vermutlich direkt vor deiner Haustüre an und geht durch dein Wohnviertel. Und eine zweite, die du besonders schön findest, die dich aber etwas Fahrzeit kostet.

Du kannst dann von Lauf zu Lauf entscheiden, welche Laufstrecke dich mehr motiviert. Wenn du keine Lust hast zu fahren wählst du die nahe Laufstrecke. Wenn du rauskommen willst und mal was Schönes sehen willst, nimmst du die attraktive Laufstrecke.

Komponente 5: Anti-Prokrastination

Welchen Sinn hat ein Trainingsplan, der mit der Realität nichts zu tun hat?

Die meisten Trainingspläne für Laufanfänger kehren die Herausforderung, vor der du als Laufanfänger stehst, unter den Tisch. Sie ignorieren unsere Menschliche Tendenz zum Aufschieben und gehen stur davon aus, dass du immer dranbleibst und niemals prokrastinierst.

Ein Gewohnheitsjogger sieht die Realität: Jeder von uns schiebt das Joggen auf.

Der Gewohnheitsjogger-Plan funktioniert, weil er Prokrastination mit einplant. Joggen anfangen mit einem Plan, der das nicht tut, ist zu optimistisch.

Das Trainingsziel des Gewohnheitsjogger-Plans ist so leicht, das Aufschieben keinen Sinn mehr macht. Das macht ihn zum besten Mittel gegen Laufprokrastination.

Trotzdem wirst du immer wieder Momente haben, in denen du dich Fragen wirst, „Setze ich jetzt um, was ich vorhatte oder verschiebe ich das Joggen auf Morgen?“.

Und auch in diesen Momenten, wird dir der Gewohnheitsjogger-Plan helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Es gibt einen zusätzlichen Schritt, den du gehen kannst, um unnötiges Aufschieben zu verhindern und Dranbleiben selbstverständlich zu machen.

Gute Gründe: Die beste Waffe gegen Laufprokrastination

Solltest du trotz Hagelsturm rausgehen? Solltest du Joggen gehen, wenn du erkältet bist und dir alles weh tut?

Es gibt sie: Gute Gründe zum Aufschieben.

Gewohnheitsjogger haben einen Plan, der joggen anfangen leicht macht und gleichzeitig dafür sorgt, dass sinnvolles Aufschieben nicht wehtut.

Was ein guter Grund und was eine Ausrede ist, kannst nur du selbst entscheiden. Und es lohnt sich, darüber nachzudenken.

Wenn du deine persönlichen guten Gründe zum Aufschieben kennst, hat das zwei positive Effekte.

Effekt 1: Du wirst Ausreden, die deinen Lauferfolg behindern schneller erkennen und nicht auf sie reinfallen.

Effekt 2: Du wirst nie wieder ein schlechtes Gewissen haben, wenn du mal dein Training aus gutem Grund ausfallen lässt.

Ganz oft schieben wir unsere Pläne aus gute Gründe auf und haben dann trotzdem Schuldgefühle. Wenn du nicht aufpasst, ziehen dich diese Schuldgefühle ganz schnell in die oben beschriebene Laufanfänger-Abwärtsspirale.

Trage deine guten Gründe zum Aufschieben auf dem Gewohnheitsjogger-Plan ein. Hier ist eine Übung, die dir dabei hilft deine persönlichen guten Gründe zu finden.

Joggen anfangen ohne Schuldgefühle (Notizen für deinen Plan)

Das beste Mittel gegen Laufprokrastination ist, wenn du dir über deine guten Gründe zum Aufschieben bewusst wirst.

Die folgende Übung hilft dir dabei.

Schritt 1: Nehme dir 5 Minuten Zeit, um alle möglichen Gründe – gute und schlechte – aufzuschreiben, die dich dazu bringen könnten das Joggen zu verschieben.

Schritt 2: Notiere nur die guten Gründe zum Aufschieben, auf dem Gewohnheitsjogger-Plan. Wenn du z.B. nur bei gutem Wetter Laufen willst, dann ist Regen ein guter Grund zum Aufschieben.

Fazit

Die meisten Trainingspläne, die du auf Google findest, vergiften deinen Laufstart. Ihr ziel ist perfektes Training. Aber sie haben keine Ahnung von Gewohnheitsaufbau. Sie wollen dich von A nach B bringen, aber sie holen dich nicht bei dem Fitnesslevel ab, wo du gerade als Laufanfänger stehst.

Zusätzlich machen sie dein Training komplizierter als nötig und passen nur mit Gewalt in deinen Alltag. Die meisten Trainingspläne sind nicht dafür gemacht, das Joggen zu deiner neuen Gewohnheit zu machen.

Der Gewohnheitsjogger-Plan ist ein Plan mit Fokus. Sein Ziel ist Joggen zu deiner Gewohnheit zu machen, sodass Dranbleiben für dich selbstverständlich wird. Er passt in deinen Alltag und ist auch in chaotischen Wochen umsetzbar. Wenn du dich nicht auf deine Motivation und Willenskraft verlassen willst, dann hol dir den Gewohnheitsjogger-Plan und schaffe endlich die Veränderung, die du dir wünschst.

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