Motivation zum Laufen, die bleibt

Motivationssprüche und Youtube sind keine zuverlässigen Quelle für Motivation zum Laufen. Ziele und gute Vorsätze reichen nicht aus. Wenn Selbstmotivation so einfach wäre, wären Personal-Trainer arbeitslos und Fitnessstudios immer voll.

Für die Veränderung, vor der du als Laufanfänger stehst, gibt es keine einfachen Rezepte. Aber es gibt eine Methode, die funktioniert. Sie eröffnet dir eine Quelle für Motivation, die für Jahrzehnte hält und Laufen dauerhaft leichter macht.

Hast du es satt dich ständig aufraffen zu müssen? Willst du, dass sich Dranbleiben natürlich anfühlt und Laufen endlich anfängt mehr Spaß zu machen? Willst du dich dauerhaft motiviert zum Laufen fühlen und aus Gewohnheit deine sportlichen Ziele erreichen?

Es gibt einen zuverlässigen Weg zu dauerhafter Motivation. Er ist umsetzbar und effektiv. Und er steht jedem offen, dem eine Veränderung zum Läufer wirklich wichtig ist. Egal wie motiviert du dich in diesem Moment fühlst und welche Erfahrungen du bisher in Bezug auf Sport und das Laufen gemacht hast, am Ende dieses Artikels weißt du:

 

    • wodurch dauerhafte Motivation zum Laufen entsteht und wie du dieses Wissen für dich nutzt
    • welche Maßnahmen deine Motivation zum Laufen direkt erhöhen, sodass dein Laufstart leichter wird
    • welche Quelle der Motivation dauerhaft wirkt und wie du sie sprudeln lässt, damit sich Dranbleiben für dich selbstverständlich anfühlt

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Inhalt

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1 Wie Läufer Motivation zum Laufen finden und motiviert bleiben

Verstehe wie dauerhafte Motivation zum Laufen wirklich funktioniert und nutze es für deinen Laufstart

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2 Direkte Maßnahmen für mehr Motivation zum Laufen

Wie du deine ersten Läufe schaffst, ohne dich ständig aufraffen zu müssen

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3 Die Quelle dauerhafter Laufmotivation

Die Methode mit der du Motivation zum Laufen findest und dauerhaft motivert bleibst

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Zusammenfassung

1 Wie Läufer Motivation zum Laufen finden und motiviert bleiben

Was haben dauerhaft motivierte Läufer gemeinsam? Woher kommt ihre Motivation zum Laufen? Und wie kannst du dieses Wissen nutzen, um selbst Motivation zu finden, die bleibt und Laufen für immer leichter macht? Finden wir Motivation in unseren Zielen oder ist es eine Frage des Willens und der Inspiration?

Die in der Fitnesswelt verbreiteten Methoden funktionieren für die meisten Menschen nur ein paar Woche. Zu viele Laufanfänger sind in einer Abwärtsspirale aus Laufprokrastination, Schuldgefühlen und Frust gefangen. Der Grund dafür ist, dass sie sich auf Quellen der Motivation verlassen, auf die in Wirklichkeit kein Verlass ist.

Wir werden die verschiedenen Quellen der Motivation erkunden und herausfinden, welche Quelle der Motivation wirklich zuverlässig ist. Und du wirst eine Methode entdecken, die dir hilft nicht nur Wochen, sondern Jahrzehnte dranzubleiben.

Motivation durch Inspiration

Oft reden wir von Motivation, wenn wir eigentlich Inspiration meinen. Wir lesen Artikel mit Zitaten von Eluid Kipchoge und gucken ein Video über den letzten großen Ultramarathon. Danach fühlen wir uns zum Laufen bewegt.

Inspirierende Inhalte bringen uns auf gute Ideen. Sie können uns helfen von der Couch aufzustehen, unsere Laufsachen anzuziehen und loszulaufen. Inspiration ist nützlich.

Allerdings ist die Haltbarkeit von Inspiration begrenzt. Beobachte Mal das Gefühl, das entsteht, wenn du dir einen inspirierenden Spruch durchliest. Du wirst feststellen, dass es sich anfühlt wie Wellen auf dem Meer.

Inspiration kommt und geht. Sie hält nur einen kurzen Moment – in seltenen Fällen ein paar Tage.

Im einen Moment bist du überzeugt davon, dass du ein Läufer sein und Laufen zu deiner neuen Leidenschaft machen willst. Ein paar Stunden später, hast du keine Lust mehr es tatsächlich zu tun.

Die meisten Menschen suchen bei Google nach inspirierenden Zitaten und Videos mit der Hoffnung, dass das ihr Feuer fürs Laufen entfacht. In der Regel wird daraus nur eine kleine Flamme, die ganz schnell wieder ausgeht.

Nichts spricht gegen inspirierende Videos, Zitatesammlungen oder Podcast. Wir entdecken wichtige Informationen und entwickeln neue Ideen und Ziele. Darüber hinaus ist es einfach gute Unterhaltung.

Doch wenn du mit dem Laufen anfangen und dranbleiben willst, ist das keine zuverlässige Quelle für Motivation. Dauerhafte Motivation zum Laufen funktioniert anders.

Motivation durch Ziele und Pläne

Ideen und gute Vorsätze allein sind nichts wert. Aber wenn daraus Ziele und Pläne werden, können sie Veränderung bringen. Ein umsetzbares Ziel und ein fokussierter Trainingsplan, machen aus deinem guten Vorsatz vom Laufen eine Gewohnheit, die Ergebnisse bringt.

Ein Ziel und ein Plan sind essentiell, wenn du erreichen willst, was dir wichtig ist. Denn sie lenken deine Anstrengung in die Richtung, in die du willst. Aber beides schafft nur vorübergehend Motivation zum Laufen.

Viele Menschen halten Ziele für die ultimative Quelle der Motivation. Aber sie merken auch, dass Ziele sie nicht langfristig motivieren.

Am Anfang ist jedes neue Ziel von einer leuchtenden Aura umgeben, die uns motiviert. Doch in der Regel dauert es nur ein paar Wochen oder Monate bis unser Ziel seine Leuchtkraft verliert. Unsere Lauf-Routine wird immer zäher und wir spüren, dass uns die Motivation verlässt.

Inspiration, Ziele und Pläne sind nur eine vorübergehende Quelle für Motivation. Sie helfen dir einige Wochen dabei dich aufzuraffen, aber sie machen das Laufen nicht dauerhaft leichter.

Wie findest du dauerhaft Motivation, sodass du auch langfristig für Jahre oder sogar Jahrzehnte Dranbleiben kannst?

Um das herauszufinden lohnt es sich darüber nachzudenken, welche Gemeinsamkeit Läufer haben, die genau das erreicht haben.

Was verbindet Läufer, die Jahrzehnte dranbleiben

Diese Läufer verlassen sich nicht auf kurzfristige Quellen der Motivation. Sie haben eine Quelle der Motivation gefunden, die dauerhaft wirkt.

Manche Läufer laufen sechsmal die Woche, andere nur zweimal. Die einen Laufen mit ihrem Hund, die anderen in einer Laufgruppe oder alleine. Sie haben unterschiedliche Erfahrungen, Persönlichkeiten, Pläne und Ziele.

Aber was haben sie gemeinsam?

Die Gemeinsamkeit motivierter Läufer ist ihre Identität als Läufer. Wenn du sie fragst wer sie sind, dann antworten sie dir, dass sie Läufer sind. Das mag auf den ersten Blick trivial klingen, aber es steckt mehr dahinter.

Motivierte Läufer glauben, dass sie Läufer sind

Deine Identität ist deine Vorstellung davon wer und wie du bist. Sie definiert das Bild der Person, die du glaubst zu sein. Wir schreiben uns selbst Attribute und Rollen zu.

Wir nehmen uns als spontan, strukturiert, stark, schlagfertig, sensibel, sportlich, unsportlich usw. war. Und wir sehen uns als Ingenieure, Autoren, Nerds, Fussballfans, Leseratten, Vegetarier, Sportmuffel oder eben als Läufer war.

Wer wir glauben zu sein beeinflusst was wir denken, fühlen und tun. Unsere Entscheidungen, Verhaltensweisen und Gewohnheiten sind eine direkte Reflexion unserer Identität. Die Ziele die wir erreichen und die Ergebnisse die wir im Alltag schaffen, sind ein direktes Spiegelbild unserer Identität.

Deine Identität ist der Kern jeder langfristigen Veränderung.

Ziele wie Gesundheit und Fitness kannst du nur erreichen, wenn du deine Gewohnheiten änderst und langfristig dranbleibst. Nur wenn du Laufen zu einem Teil deiner Identität machst, ist diese Veränderung nachhaltig. Wenn du eine Läufer-Identität aufbaust, wirst du dauerhaft Motivation zum Laufen finden und diese Ziele ganz automatisch erreichen.

Deine Identität setzt sich durch

Wenn Religion ein Teil deiner Identität ist, wirst du in die Kirche gehen, beten und beichten.

Wenn du dich für einen Autor hältst, wirst du regelmäßig schreiben und lesen.

Wenn du dich für einen Computer-Nerd hältst, wirst du programmieren oder zocken.

Kurzfristig kannst du dich zu etwas zwingen, dir Inspiration holen oder dich durch Ziele und Pläne motivieren. Aber langfristig setzt sich immer deine Identität durch. Die Person, die du glaubst zu sein, ist immer stärker als deine Ziele, Pläne oder deine Willenskraft.

Wenn du eine Läufer-Identität aufbaust, fällt es dir leichter regelmäßig zu Laufen und deine langfristigen Ziele zu erreichen.

Deine Identität ist eine dauerhafte Quelle für Motivation

Jeden Tag sammeln wir Beweise für unsere bewusst oder unbewusst gewählte Identität. Wir fühlen uns motiviert zu tun, was unsere Identität bestätigt. Und wir versuchen uns selbst zu zeigen, dass wir die Person sind, die wir glauben zu sein.

Alle Menschen hängen an ihrer Identität. Sie wollen sie nicht verlieren. So sind wir gestrickt.

Welche Bedeutung hat das in Bezug aufs Laufen?

Wenn du Laufen zu einem Teil deiner Identität machst, schaffst du dir eine Quelle der Motivation, die nicht mehr aufhört zu sprudeln. Du fühlst dich wie ein Läufer und du wirst nach Beweisen suchen, die dir zeigen, dass du wirklich einer bist. Du wirst nicht nur suchen, du wirst dich dauerhaft motiviert fühlen neue Beweise zu schaffen, indem du regelmäßig Laufen gehst.

Die motivierende Wirkung von Inspiration, Zielen und Plänen ist begrenzt. Aber deine Identität motiviert dich für Jahrzehnte.

Das ist das was Läufer wirklich motiviert. Wenn du einen Läufer fragst, woher seine Motivation zum laufen kommt, bekommst du eine Reihe oberflächlicher Antworten. Sie reden von einem freien Kopf, Runners Flow und Spaß an der Bewegung.

In Wirklichkeit ist es ihre Identität als Läufer, die sie Woche für Woche bestätigen.

Wenn du dir eine Identität als Läufer aufbaust wird für dich Laufen zur Selbstverständlichkeit. Und du wirst keine Schwierigkeiten haben dich zu motivieren und Gründe zum Laufen zu finden.

Zusammenfassung

Inspiration, Ziele und Pläne sind nützlich, aber sie motivieren dich nur kurzfristig. Langfristig wirst du dich zu den Aktivitäten motiviert fühlen, die deine Identität bestätigen. Deine Gewohnheiten und die Ergebnisse, die du in deinem Leben siehst, sind eine direkte Reflexion deiner bewusst oder unbewusst gewählten Identität.

Alle motivierten Läufer haben gemeinsam, dass sie sich wie Läufer fühlen. Laufen ist ein Teil ihrer Identität.

Wir sind täglich motiviert uns selbst zu beweisen, dass wir sind für wen wir uns halten. Autoren sind motiviert zu schreiben, Programmierer sind motiviert zu programmieren und Menschen, die sich wie Läufer fühlen, sind motiviert zu laufen.

Du findest dauerhafte Motivation zum Laufen, wenn du Laufen zu einem Teil deiner Identität machst. In den nächsten Kapiteln zeige ich dir, wie das geht.

2 Direkte Maßnahmen für mehr Motivation zum Laufen

Die stärkste Quelle der Motivation ist unsere Identität. Wenn du Laufen zu einem Teil von dir machst, findest du dauerhafte Motivation zum Laufen. Wenn du eine Läuferidentität aufbaust, startest du einen sich selbst verstärkenden Prozess, der Laufen für immer leichter macht.

Deine Identität als Läufer motiviert dich dazu regelmäßig laufen zu gehen. Und deine Läufe und erreichten Ziele sind Beweise dafür, dass du ein Läufer bist. Das wiederum stabilisiert deine Läuferidentität und steigert deine Motivation zum Laufen.

Wie startest du diesen Prozess? Wie kannst du mit dem Aufbau deiner Identität als Läufer beginnen, sodass deine Motivation steigt und Dranbleiben dauerhaft leichter wird?

Der effektivste Weg Laufen zu einem Teil deiner Identität zu machen ist, Dinge zu tun, die nur Läufer tun.

Der ultimative Beweis für deine Identität als Läufer ist natürlich das Laufen an sich. Doch es gibt auch eine Reihe von Aktionen, die du schon vor deinem ersten Lauf nutzen kannst, um deine Identität als Läufer zu etablieren.

Hier sind vier einfache Schritte, um mit dem Aufbau deiner neuen Identität als Läufer zu beginnen und deine Motivation zum Laufen direkt zu erhöhen.

Schritt 1

Bereite dich auf deinen Laufstart vor

Vorbereitende Schritte, wie das kaufen von Laufschuhen und anderer notwendiger Ausrüstung sind ein einfacher Weg mit dem Aufbau deiner neuen Identität als Läufer zu beginnen.
Lade dir hier meine Laufstart-Checkliste herunter und finde heraus was du schon vor deinem Laufstart kaufen und erledigen solltest, damit deine Veränderung gelingt.

Wenn du diesen ersten Schritt gehst, zeigst du dir selbst, dass du es ernst meinst. Du schaffst einen Beweis dafür, dass du eine Person bist, die bereit ist Zeit und Geld ins Laufen zu investieren. Das weckt deine neue Identität als Läufer.

Schritt 2

Suche Informationen und wecke dein Interesse

Läufer hören Podcasts, gucken Dokumentationen und lesen Bücher übers Laufen. Jedesmal wenn du das auch tust, zeigst du dir selbst, dass du dazu gehörst.

Wenn du Zeit ins Laufen investierst – egal in welcher Form – stärkst du deine Identität als Läufer.

Finde interessante Wege Zeit mit dem Thema Laufen zu verbringen, um in deine neue Identität als Läufer zu investieren. Lese informative Artikel übers Training oder bestelle dir ein Buch, dass dein Interesse entfacht. Hier findest du eine grandiose Liste mit motivierenden Reportagen übers Laufen.

Verbringe heute eine Stunde mit dem Thema Laufen, um mit dem Aufbau deiner neuen Läufer-Identität anzufangen. Und dann Frage dich wieso du das getan hast? Du wirst spüren, das da etwas in dir ist, dass mehr übers Laufen hören, sehen und wissen will. Es ist der Läufer in dir.

Schritt 3

Melde dich zu einem Wettkampf an

Warte nicht bis du dich dafür bereit fühlst.

Du meldest dich nicht zum gewinnen an, sondern damit du einen Termin im Kalender eintragen kannst. Einen festen Termin, auf den du hinarbeiten wirst. Das gibt deinem Training einen zusätzlichen Sinn. Und genau das ist der Grund, warum es der Läufer in dir lieben wird.

Deine Anmeldung ist ein Beweis an dich selber. Es dauert nur wenige
Minuten, aber du wirst diesen dritten Schritt nur gehen, wenn deine Entscheidung ein Läufer zu werden ernst gemeint ist.

Spring ins kalte Wasser und melde dich an. Der Lauf kann ruhig erst in einem halben Jahr oder später stattfinden. Warte trotzdem nicht länger mit der Anmeldung.

Wenn du einmal angemeldet bist und es kein Weg Zurück mehr gibt, wirst du merken, dass du dich schon etwas mehr wie ein Läufer fühlst. Deine Motivation zum Laufen steigt, obwohl du nicht ein einziges mal Laufen warst. Probiere es aus.

Hier findest du 38 weitere Gründe warum eine Anmeldung zu einem Wettkampf, dich näher an dein Ziel bringt.

Schritt 4

Erzähle deinen Freunden vom Laufen

Hast du dir Laufschuhen gekauft? Hast du dich zu einem Wettkampf angemeldet und einen interessanten Podcast übers Laufen gehört?

Berichte deinen Kollegen davon. Lade deine Freunde dazu ein, bei dem Wettkampf live dabei zu sein. Oder sich vielleicht sogar auch anzumelden.

Wenn es dir Angst macht von deinen Zielen und Plänen zu erzählen, ist es genau das was du tun solltest. Deine alte Identität fürchtet sich davor in den Menschen um dich herum Erwartungen zu wecken.

Aber wenn du einen Schritt weiter gehen willst, solltest du das Risiko andere zu enttäuschen eingehen. Es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du dich selbst nicht nochmal entäuschst.

Denn unsere Identität ist nur eine Seite der Medaille. In wirklichkeit ist das Bild, dass wir uns von uns selbst machen in ständiger Wechselwirkung mit dem Bild, dass sich die anderen von uns machen. Psychologen reden vom Selbstbild und vom Fremdbild. Wenn dein Selbstbild in deine Kommunikation einfließt, beeinflusst das das Fremdbild.

Zeige den anderen Menschen, den Läufer in dir. Wenn die Menschen um dich herum anfangen zu glauben, dass du ein Läufer bist, wird es dir leichter fallen, es selbst zu glauben. Deine Identität als Läufer wird stärker und deine Motivation zum Laufen steigt im gleichen Maße.

Der effektivste Weg dich zum Laufen zu motivieren ist Laufen zu einem Teil deiner Identität zu machen. Das tust du indem du dir selbst beweist, dass du ein Läufer bist.

Wenn du Dinge tust, die deine Identität als Läufer etablieren, startest du einen Prozess, der automatisch Motivation zum Laufen schafft und dir hilft deine langfristigen Ziele aus Gewohnheit zu erreichen.

Die besprochenen Schritte sind ein einfach umsetzbarer Wege damit zu beginnen Laufen zu einem Teil deiner Identität zu machen. Wenn du sie umsetzt, erhöhst du deine Motivation zum Laufen und machst Dranbleiben von Anfang an leichter.

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3 Die Quelle dauerhafter Laufmotivation

Wir haben besprochen wie dauerhafte Motivation entsteht. Und du kennst konkrete Schritte, die dir helfen mit dem Aufbau deiner neuen Identität als Läufer zu beginnen. Den größten Hebel beim Aufbau dauerhafter Motivation zum Laufen, haben wir noch nicht besprochen.

Es sind deine ersten Läufe.

Mit welcher Methode kannst du dich zuverlässig und dauerhaft zum Laufen motivieren? Wie kannst du systematisch dein Training nutzen, um motiviert zu bleiben und deine Ziele zu erreichen?

Der größte Hebel für Motivation zum Laufen

Es gibt Menschen, die raffen sich immer wieder zum Laufen auf und kommen trotzdem nicht weiter. Ihre Laufroutine fühlt sich wie ein zähes Gummiband an. Sie ziehen und ziehen. Sie raffen sich immer wieder auf und quälen sich.

Bis es klatscht.

Der Widerstand wird so groß, dass sie aufgeben und in ihren alten Trott zurückfallen.

Was ist der Grund dafür?

Die meisten Laufanfänger versuchen sich zum Laufen zu zwingen, ohne sich selbst zu verändern. Sie raffen sich immer wieder zum Laufen auf und fühlen sich trotzdem nicht wie Läufer. Sie haben sich auf Ziele, Videos und Zitate verlassen, statt sich eine dauerhafte Quelle für Motivation aufzubauen.

Dabei bietet dir jeder Lauf eine echte Chance, deine Identität als Läufer aufzubauen und weiterzuentwickeln.

Jeder Lauf ist ein Beweis für den Läufer in dir

Wenn du dein Training gezielt für den Aufbau deiner Läuferidentität nutzt, verwandelst du deine zähe Laufroutine in eine Gewohnheit, die dir leicht fällt und Ergebnisse bringt.

Wir haben schon über den sich selbstverstärkenden Prozess gesprochen, in dem dich deine Läuferidentität dazu motiviert Laufen zu gehen, was wiederum deine Identität als Läufer verstärkt und deine Motivation erhöht.

Wie kannst du diesen Prozess von Anfang an für dich nutzen?

Es ist offensichtlich, dass du dafür Laufen gehen musst. Doch eine weitere entscheidende Komponente ist, dass du jeden deiner Läufe in einen Beweis für deine Läuferidentität verwandlest.

Die einfachste und effektivste Methode dafür ist Lauf-Tracking.

Wie dir Lauf-Tracking dauerhafte Motivation zum Laufen bringt

Lauftracking ist ein Oberbegriff für das Aufzeichnen von Trainingsdaten. Am weitesten verbreitet ist das Lauftracking mit Fitnessuhren oder Laufapps wie Strava. Genauso gut könntest du eine Strichliste über deine gelaufenen Läufe führen oder nach jedem Training ein Kreuz auf einem Wandkalender machen.

Lauf-Tracking ist in der Läufer-Szene weit verbreitet, aber die wenigsten verstehen warum es funktioniert und wie sie es effektiv zum Aufbau dauerhafter Motivation nutzen können.

Damit Laufen zu einem Teil deiner Identität wird, musst du dir selbst beweisen, dass du ein Läufer bist. Lauf-Tracking verwandelt jeden deiner Läufe in einen Beweis, der dir schwarz auf weiß den Läufer in dir zeigt.

Dein Puls und deine Pace sind Nebensache

Die meisten Läufer glauben es geht darum immer zu wissen, wie der Verlauf deines Pulses, was deine durchschnittliche Pace ist oder wie viele Höhenmeter du gelaufen bist.

Diese ganzen Infos sind unwichtige Details.

Worauf es wirklich ankommt ist, dass du niemals vergisst, wann und wie oft du laufen warst. Es hilft dir dabei dich wie ein Läufer zu fühlen und nicht zu vergessen, dass du ein Läufer bist.

Je mehr Beweise du gesammelt hast, umso überzeugter bist du, dass du ein Läufer bist. Und umso größer wird deine Motivation einen weiteren Beweis für deine Identität als Läufer zu sammeln. Lauftracking ist die perfekte Methode für Motivation zum Laufen. Und sie wirkt dauerhaft.

Dein Selbstbewusstsein wächst mit jedem Lauf. Wenn du das bewusst nutzt, kannst du innerhalb weniger Wochen ein neues Identitätsgefühl als Läufer entwickeln und Motivation zum Laufen aufbauen, die bleibt.

Zusätzlich wird durch das Lauf-Tracking das diffuse Thema Selbstmotivation zu einem strukturierten und umsetzbaren Prozess. Wenn du deine Läufe trackst, wird Dranbleiben für dich leichter, weil du deine Erfolge vor dir siehst und daraus dauerhafte Motivation entsteht, die dich nicht mehr verlässt.

Zusammenfassung

Zitate, Videos und Ziele haben keinen dauerhaften Effekt. Dauerhafte Motivation entsteht nicht durch Inspiration. Nur wenn du die Identität eines Läufers aufbaust, wirst du für Jahrzehnte dranbleiben können. Deine Läuferidentität ist die einzige Quelle für dauerhafte Motivation zum Laufen.

Kein Laufanfänger ist von Anfang an motiviert zum Laufen. Wenn du Motivation finden willst, die dranbleiben dauerhaft leichter macht, musst du wege finden mit dem Laufen anzufangen. Setze die vier Schritte aus Teil zwei um. Sie helfen dir schon vor deinen ersten Läufen, das Gefühl zu geben, dass du ein Läufer bist.

Nutze jeden deiner Läufe zum verstärken deiner Identität als Läufer. Indem du dein Training z.B. mit einer App aufzeichnest, verwandelst du jeden deiner Läufe in einen Beweis für deine Läuferidentität. Sammle diese Beweise. Dann startest du einen sich selbstverstärkenden Prozess der deine Läuferidentität stärkt und dauerhafte Motivation zum Laufen schafft.

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